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Schon seit meiner Schulzeit fasziniert mich die Malerei, 1959 malte ich die ersten Bilder mit Ölfarben. Gleichzeitig begann ich meine Sehnsucht nach fremden Ländern zu stillen, indem ich mich mit dem Rad und per Anhalter auf den Weg in den Süden machte, vor allem nach Frankreich und Spanien. Und schon damals entstanden danach die Bilder von den besuchten Orten, so wie ich sie gesehen hatte. Das ist auch heute noch so. Dazu kommen Motive aus meinem Lebensumkreis, Schönes und manchmal auch Geheimnisvolles, dem ich begegne. Wobei es vor allen Dingen die Farben sind, die mich ansprechen. So kann eine innere Beziehung entstehen, die dann zu einem Bild wird. Das Schwere und Hässliche ist mir nicht unbekannt, aber in meinen Bildern nimmt es keine Vorrangstellung ein, wenn auch das Schöne, Glatte oft gebrochen wird.   Ein großes Vorbild ist mir da Paul Klee, für mich ein Ozean an Phantasie und Hintergründigkeit.

Und zu einer zweihundert Jahre alten Aussage möchte ich mich heute noch bekennen:

Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn,

dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen,

dem Bekannten die Würde des Unbekannten,

dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe,

so romantisiere ich es.

(Novalis)